Rando'Patt"                                   

                        Weine  und  Spezialitäten

Cellier des Chartreux, Pujaut

Der Sumpf von Pujaut, einige Örtchen entfernt von Avignon, der Cité des Papes, wurde im Jahr 1612 von den Einwohnern von Chartreux trockengelegt und so zu einer ausgedehnten, fruchtbaren Ebene mit „weißen Böden“ umgewandelt. König Ludwig XIII. übertrug einen Teil dieser Fläche an die Bauern und trug so entscheidend zu Wachstum und Wohlstand von „Pujault“ bei.

Im Jahr 1929, dem Jahr der Gründung des Syndicat Général des Vignerons des Côtes du Rhône, sah der Cellier des Chartreux den Tag als gekommen, getrieben von großer Entschlossenheit, endlich Weine mit dem großen Wissen zu produzieren, das seit 400 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Der Ursprung unseres Wissens beginnt logischerweise beim Weinbau. Die bestmöglichen Trauben zu erhalten ist schon das Versprechen auf einen guten Wein, der daraus entstehen wird. Im Dienste einer Weinbaufläche von 750 Hektar arbeiten die Winzer, die Weinbautechniker, Kellermeister und Önologen zusammen. Sie sind angetrieben von einem gemeinsamen Ziel: die Möglichkeiten und Besonderheiten einer Palette einzigartiger Terroirs in einer Flasche Wein zu bündeln.

Die Weinberge AOC de Pujaut (Côtes du Rhône und Côtes du Rhônes Villages) sind charakterisiert einerseits durch Kalk-Lehm-Böden mit Rollkieseln wie z.B. auch im Châteauneuf-du-Pape. Auf diesem Boden werden dichte und elegante Weine erzeugt. Andererseits haben wir hier hügelige Zonen mit mehr oder weniger tiefen Kalk-Lehm-Böden, auf denen wir aus den Trauben, die dort wachsen, reife und vollmundige Weine produzieren.

Dieser Bodentyp ist hervorragend für die Erzeugung großer Weiß- und Roséweine geeignet. Um diese Weinsorten erzeugen zu können, dürfen die Reben nicht unter Wassermangel leiden. Die auf der Ebene von Pujaut produzierten Weiß- und Roséweine sind häufig reif, aromatisch und mit einer angenehmen Frische im Mund.

Die kleine Appellation Saint-Gervais (130 Hektar) mit Weinbergen, die von den Römern am Rand des Tales des Flusses Cèze angepflanzt wurden, kommt allerdings mit seinen Terroirs gar nicht so klein daher.

Das Terroir von Saint-Gervais wird in erster Linie durch seine „nördlichen“ Anbaugebiete charakterisiert (wir in Pujaut sind demgegenüber 40 km weiter nördlich…). Und dennoch ist es ein Gebiet, auf dem die Trauben recht spät reifen. Unsere großen Weine aus Saint-Gervais werden aus Trauben gekeltert, die auf verschiedenen Kalksteinplateaus nördlich des Dorfes in etwa 200 Höhe wachsen.

Die Besonderheiten dieser Terroirs erlauben die Produktion von sehr reifen Rotweinen, dicht, kraftvoll und dennoch mit großer Frische und ansprechendem Körper am Gaumen.

Die Trauben dagegen, die für Chapelle Saint-Martin benutzt werden, werden auf dickeren Böden mit vereinzelten Kieseln und auf alten Schwemmterrassen der Cèze angebaut. Sie ergeben reife Weine mit einer schönen aromatischen Palette, Geschmeidigkeit und Frische, die ihnen eine sehr gute „Trinkbarkeit“ gibt.


Logo Cellier des Chartreux


Kellermeister Sébastien Chabal


Cellier des Chartreux


Kellermeister Sébastien Chabal